Bester E-Scooter unter 400 €: 20 km/h mit ABE im Vergleich
Ein guter E-Scooter muss nicht teuer sein. Unter 400 € gibt es Modelle mit ABE, 20 km/h Höchstgeschwindigkeit und Reichweiten zwischen 20 und 40 km. Entscheidend ist, welche Abstriche Sie in Kauf nehmen: Gewicht, Reifen oder Akku. Dieser Ratgeber vergleicht die drei iScooter-Modelle in dieser Preisklasse und zeigt, worauf es beim Kauf ankommt.
Welcher E-Scooter ist der beste unter 400 Euro?
- Beste Gesamtwahl: der iScooter i9M. Er bietet 10-Zoll-Reifen und 25–30 km Reichweite zum günstigen Preis.
- Größte Reichweite: der iScooter E9TMax mit bis zu 40 km und pannenfreien Reifen.
- Günstigster Einstieg: der iScooter i8M. Er ist mit 13 kg der leichteste, derzeit aber ausverkauft.
E-Scooter unter 400 Euro im Vergleich
| i8M | i9M | E9TMax | |
|---|---|---|---|
| Motor | 420 W Nenn- / 500 W Spitzenleistung | 420 W Nenn- / 500 W Spitzenleistung | bis 500 W |
| Höchstgeschwindigkeit | 20 km/h | 20 km/h | 20 km/h |
| Reichweite (Labor) | 20–25 km | 25–30 km | bis 40 km |
| Akku | 36 V, 5,2 Ah, 187 Wh | 36 V, 7,5 Ah, 270 Wh | 36 V, 10 Ah, 360 Wh |
| Ladezeit | 4–5 Std. | 3–5 Std. | 6–8 Std. |
| Reifen | 8,5" Luft (mit Schlauch) | 10" Luft (mit Schlauch) | 10" Wabenreifen (pannenfrei) |
| Bremsen | Scheibenbremse + Motorabschaltung | Scheibenbremse + Motorabschaltung | eABS vorn + Scheibenbremse hinten |
| Wasserschutz | IPX4 | IPX4 | IP54 |
| Gewicht | 13 kg | 14 kg | 15,5 kg |
| Max. Zuladung | 133 kg (laut ABE) | 133 kg (laut ABE) | 120 kg |
| App | iScooter Club | iScooter Club | MiniRobot |
Preise und Verfügbarkeit: Stand Oktober 2026, Aktionspreise können sich ändern. Reichweite im Labor bei 70 kg Fahrergewicht und 15 km/h.
Die Modelle im Überblick
iScooter i8M: leicht und günstig
Der i8M ist der günstigste und mit 13 kg leichteste Scooter im Vergleich. Gefaltet misst er 115 × 44 × 48 cm und passt in Kofferraum oder Flur. Die 8,5-Zoll-Luftreifen federn Unebenheiten besser ab als Vollgummi, brauchen aber etwas Pflege (Reifendruck, Schlauch). Mit 187 Wh ist der Akku der kleinste der drei Modelle, für kurze Wege reichen die 20–25 km. Laut Shop ist der i8M voraussichtlich ab Anfang November wieder lieferbar.
iScooter i9M: der Allrounder
Der i9M bringt gegenüber dem i8M größere 10-Zoll-Luftreifen, einen 270-Wh-Akku und 1 kg mehr Gewicht. Das lohnt sich vor allem bei langsamerem Tempo und rauerem Untergrund, denn größere Räder rollen ruhiger. Es gibt drei Fahrmodi (6, 10 und 20 km/h) und die Steuerung per iScooter-Club-App. Wer unter 250 € bleiben will und trotzdem 25–30 km Reichweite sucht, ist hier richtig.
iScooter E9TMax: Reichweite und Komfort
Der E9TMax ist das größte Modell unter 400 €. Er hat einen 360-Wh-Akku und eine doppelte Hinterradfederung. Die 10-Zoll-Wabenreifen sind pannenfrei, also ohne Aufpumpen und ohne Schlauch. Zum Bremsen dienen eABS vorn und eine mechanische Scheibenbremse hinten. Dafür wiegt er 15,5 kg und braucht 6–8 Stunden zum Laden.
Einen Sitz gibt es nur als optionales Zubehör. Mit montiertem Sitz erlischt die ABE, und der Scooter darf nur auf Privatgelände gefahren werden. Der Scooter selbst wird ohne Sitz geliefert.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Reichweite realistisch einschätzen
Die Herstellerangaben stammen aus Labortests mit 70 kg und konstanten 15 km/h. Mit höherem Fahrergewicht, Steigungen, Kälte und Vollgas liegen Sie im Alltag häufig darunter. Planen Sie etwa ein Viertel Reserve ein.
Gewicht und Faltmaß
Wenn Sie den Scooter regelmäßig tragen oder die Treppe hochbringen, zählt jedes Kilo. Zwischen 13 kg (i8M) und 15,5 kg (E9TMax) spüren Sie den Unterschied nach wenigen Stufen.
Luftreifen oder pannenfrei
Luftreifen sind komfortabler und günstiger, brauchen aber Pflege und können einen Platten bekommen. Wabenreifen halten wartungsfrei, federn jedoch weniger. Bei Luftreifen hilft ein Reifen-Set für Ersatz.
Bremsen
Zwei voneinander unabhängige Bremsen sind Vorschrift. Achten Sie darauf, dass eine davon mechanisch arbeitet, also als Scheibenbremse.
Wasserschutz
IPX4 und IP54 schützen vor Spritzwasser. Das ist keine Freigabe für Pfützen oder Dauerregen.
Nennleistung statt Spitzenleistung
Spitzenwerte sagen wenig über die Dauerleistung. Vergleichen Sie die Nennleistung, wie bei den 420 W von i8M und i9M.
E-Scooter mit 20 km/h: Warum nicht schneller?
Wer nach einem „E-Scooter 20 km/h“ sucht, findet damit die in Deutschland zulässige Obergrenze. Nach der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) darf die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit 20 km/h nicht überschreiten. Alle drei Modelle erreichen genau diese Grenze. Schnellere Scooter haben keine ABE für den öffentlichen Verkehr.
Wichtig: Wer das Tempolimit per App oder Software aufhebt, riskiert den Verlust der ABE. Im Schadensfall kann dann der Versicherungsschutz entfallen. Die Hinweise des Herstellers finden Sie auf der Seite Gesetzgebung.
Das gilt vor der ersten Fahrt
- ABE: Der Scooter braucht eine gültige Allgemeine Betriebserlaubnis. Die Papiere liegen der Verpackung bei oder lassen sich über den Kundenservice anfordern.
- Versicherung: Pflicht ist eine Haftpflichtversicherung mit gültiger Plakette. Im Versicherungsjahr 2026/27 ist sie schwarz und gilt bis 28. Februar 2027.
- Alter: Mindestalter ist 14 Jahre, einen Führerschein brauchen Sie nicht.
- Ausstattung: Vorgeschrieben sind zwei unabhängige Bremsen, Front- und Rücklicht, seitliche Reflektoren und eine Klingel. Einen Sitz sieht die eKFV nicht vor.
- Ausblick: Für neu genehmigte E-Scooter ist ab 2027 ein Blinker geplant. Prüfen Sie beim Kauf den aktuellen Stand.
Sinnvolles Zubehör
Ein stabiles Schloss und ein Helm lohnen sich bei jedem Modell. Eine Helmpflicht besteht nicht, aber der Schutz ist günstig. Mehr Auswahl finden Sie in der Kategorie E-Scooter mit ABE. Dort können Sie auch gleich E-Scooter vergleichen.
Brauchen Sie mehr Leistung oder Tragkraft? Dann hilft der Ratgeber zum besten E-Scooter unter 500 Euro. Wer schwerer ist, findet in der Übersicht E-Scooter für 120 kg passende Modelle. Eine breitere Marktübersicht bietet der E-Scooter-Testsieger-Vergleich.
FAQs
Welcher E-Scooter ist der beste unter 400 Euro?
Für die meisten Käufer ist der iScooter i9M die ausgewogenste Wahl: 10-Zoll-Reifen, 25–30 km Reichweite und ABE für 228,99 €. Wer mehr Reichweite und Federung möchte, nimmt den E9TMax (bis 40 km, 298,99 €).
Wie weit kommt man mit einem E-Scooter unter 400 Euro?
Im Labor erreichen die drei Modelle 20–25 km (i8M), 25–30 km (i9M) und bis zu 40 km (E9TMax). Im Alltag liegt die Reichweite je nach Gewicht, Tempo, Steigung und Temperatur meist darunter.
Wie schnell darf ein E-Scooter in Deutschland fahren?
Maximal 20 km/h. Das ist die Obergrenze der eKFV, und alle iScooter-Modelle mit ABE sind darauf begrenzt.
Brauche ich für einen E-Scooter Führerschein und Versicherung?
Einen Führerschein brauchen Sie nicht, das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Pflicht sind aber eine Haftpflichtversicherung und die gültige Versicherungsplakette.
Worauf verzichtet man bei einem E-Scooter unter 400 Euro?
Meist auf Akku-Größe und Federung. Der kleinste Akku (187 Wh beim i8M) begrenzt die Reichweite, und nicht jedes Modell hat eine Federung. Die ABE, Beleuchtung und Bremsen sind dagegen auch bei den günstigen Modellen vorhanden.
Wie viel Watt braucht ein E-Scooter?
Wichtiger als die Spitzenleistung ist die Nennleistung. Mit 420 W Nennleistung schaffen i8M und i9M die 20 km/h zügig. Mehr Watt bringen bei begrenztem Tempo vor allem mehr Reserve an Steigungen.
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